Sonntag, 10. Dezember 2017

Schnee


Beim Lospaddeln war es eigentlich nur kalt. Die Luft war klar, das Wasser glatt. Ich hatte mich dick eingepackt und genoss die Stille.


Unten am Stadtwehr setzte leichter Schneefall ein. Der Rückweg führt ja gegen die Strömung (die unbeträchtlich ist). Ich geriet fast ein wenig ins Schwitzen. Die dicke Schwimmweste war etwas zu warm.


Der Schneefall wurde immer intensiver und am Bootshaus angekommen hatte ich ein weißgezuckertes Boot einzulagern. Jetzt ruft das Sofa für einen faulen verschneiten und verregneten Sonntagnachmittag...


Sonntag, 3. Dezember 2017

Graupel


So langsam müssen wir uns an die kalten Temperaturen und das nasse Wetter gewöhnen um für die bevorstehenden Winterfahrten gerüstet zu sein. Deshalb habe ich mich am Nachmittag mit Julia und Roland getroffen um eine kleine Neckarinselrunde bei einsetzendem Schneefall zu paddeln. Der Schnee begann auch pünktlich zu fallen als wir die Boote einsetzten aber er entpuppte sich eher als "Graupel". Ein unangenehmer Wind blies uns entgegen, aber wir paddelten tapfer bis zum unteren Wehr und zurück. Am Bootshaus angekommen hatten wir ziemlich kalte Finger und dringenden Aufwärmbedarf. Wir hätten mal vor unserer Abfahrt den Kaminofen, der im Spätsommer im Bootshaus installiert worden ist, anheizen sollen. Weil wir das versäumt hatten lagerten wir die überzuckerten Boote wieder ein und machten uns auf den Heimweg.


Sonntag, 19. November 2017

Fussballsaison


Die ersten Sonnenstrahlen haben mich zum Bootshaus gelockt. Trotz einsetzenden Regens bin ich aufs Wasser gegangen. Einzweifelhaftes Vergnügen. Unter der Eisenbahnbrücke blieb ich erstmal ein Weilchen am Ufer.


Dann bin ich doch noch bis hinunter in die Stadt gepaddelt. Bis auf einen einigen Kahn sind jetzt alle Stocherkähne vom Wasser. Wir haben den Neckar jetzt wieder für uns, wir Paddler und das Federvieh.

An der Spitze der Neckarinsel hat sich ein ansehnlicher Treibholzhaufen aufgetürmt. Das Hochwasser vom letzten Wochenende hat auch jede Menge Schlamm am Anleger hinterlassen. So ist das eben in dieser Jahreszeit.


Auch ein jahreszeitliches Phänomen: Die Fussballer waten und schwimmen ihren Bällen nicht mehr hinterher. Ich bin Ballsportarten wenig zugeneigt. Dennoch sammle ich die Fussbälle, die jetzt wieder in Kehrwässern dümpeln ein und bringe sie ins Bootshaus. Die Paddelfreunde, die Sport unterrichten, sind dankbar, wenn sie sie dann mitnehmen können.


Samstag, 4. November 2017

Uferbereinigung und Brückenerneuerung

Monatelang lagen Weidenäste oberhalb des Anlegers im Wasser. Die dort befindliche Weide hatte sich entschieden einer Reihe von Ästen ein dauerhaftes Neckarbad zu gönnen. Das fand nicht gerade unser Wohlwollen. Der Stadt wurde Bescheid gegeben und die städtischen Arbeiter haben nun "reinen Tisch" gemacht. Die ganze Weide musste dran glauben. So war das nicht gemeint. Aber die Leute machen offenbar keine halben Sachen. Die Weide wird wieder sprießen. Weiden tun das.

Die Steinlachbrücke wird sinnbildlich ebenfalls wieder sprießen. Sie wird sich geradezu "vermehren". Weil sie baufällig ist soll sie im kommenden Jahr abgerissen und anschließend erneuert werden. zusätzlich soll eine Fahrradbrücke daneben gebaut werden. Ich bin gespannt, wie sie die Brücken gestalten werden. Ich befürchte, dass der anmutige Bogen abhanden kommen wird, den ich schon so oft fotografiert habe. So auch heute.

Ach ja, die städtischen Arbeiter haben offenbar wenig Verständnis für Bootstragende Kanufahrer. Sie haben die Treppe, die zu unserem Anleger führt, mit den ganzen Weidenästen und -zweigen blockiert.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Reformationstagsrunde


Die Reformation hat uns einen Sonderfeiertag beschert. Nächtlicher Frost wurde von strahlendem Sonnenschein abgelöst. Es ist warm in der Sonne. Der Fluß ist bis auf letzte Stocherkähne frei.

Montag, 30. Oktober 2017

Hochzeitsgeschenk

Ein Hochzeitsgeschenk über Umwege ist eben "auf die Schnelle" und "in letzter Sekunde" in der Werkstatt entstanden. Nachdem meine vorwiegend kajakpaddelnden Paddelfreunde Birte und Karsten schon im Winter einen Sohn bekommen hatten hatte ich versucht dem Kind ein Doppelpaddel zu schnitzen. Der Versuch ist gescheitert (ich verstehe einfach zu wenig von Schränkung und Proportionen). Jetzt bekommt Jesko (anlässlich der heute stattfindenden Hochzeit seiner Eltern) ähnlich wie sein nur wenige Woche älterer Paddelfreund Mio ein "richtiges Paddel". Das mißratene Doppelpaddel kann gekappt und in die Küchenschublade oder ins Feuerholz verschoben werden. Jesko wird in den ersten Jahren seine Eltern ohnehin zum Stechpaddeln zwingen. Geübt haben sie ja schon mit ihm.


Freitag, 27. Oktober 2017

Wieder mal Lampions

Wie fast in jedem Jahr (2007, 2008, 20092010, 2013, 2015 (mehr Bilder), 2016) fand heute wieder mal die herbstliche Lampionfahrt als Trainings- abschluss statt. Wie üblich sind die Bilder nicht so prickelnd geworden.


Es waren zahlreiche Boote auf dem Wasser. Alle haben sich viel Mühe gegeben ihre Boote zu schmücken (mit Ausnahme von uns). Es war ungemütlich kalt und wirklich dunkel. So soll das ja auch sein...